— Hide menu

Denim & Jeans

  • Kein anderes Kleidungsstück steht wie die Jeans für die Persönlichkeit ihres Besitzers.
  • Kein anderes Kleidungsstück hat so viel mit Ihrem Träger erlebt.
  • Kein anderes Kleidungsstück ist so eng mit Erlebnissen und Erinnerungen verbunden.
  • Ist es da ein Wunder, dass sich kaum jemand freiwillig von seiner geliebten Jeans trennt?

Kennt Ihr ihre Story?

Schon im Jahr 1600 wurde in der südfranzösischen Stadt Nîmes ein Baumwollstoff unter dem Namen „Serge de Nîmes“ (Gewebe aus der Stadt Nîmes) produziert. Daraus wurden in Italien, um die Stadt Genua (französisch „Gênes“), Hosen hergestellt.

Jeans mit NietenDer Stoffhändler Levi Strauss, ein deutscher Auswanderer, schneiderte 1847 in San Francisco robuste Arbeitsbekleidung, zunächst aus braunem Segeltuch, später aus dem mit Indigo gefärbten blauen Baumwollstoff „Serge de Nîmes“.

Vor allem Goldgräber benutzten seine „Gênes“. In der amerikanischen Umgangssprache wurden daraus kurz „Jeans“ und „Denim“.

Jacob Davis, ein aus Riga stammender Schneider und Ladenbesitzer in Reno, wollte Arbeitshosen für seine Kunden noch haltbarer machen.
Seine Idee, Hosentaschen nicht mehr bloß anzunähen, sondern mit Kupfernieten zu verstärken, war phänomenal erfolgreich.

Jeans: früher ein Ausdruck des ProtestesDa er selbst nicht über genügend Kapital verfügte, sein Patent anzumelden, wandte er sich an seinen Stofflieferanten Levi Strauss. So wurden 1872 zum ersten Mal die Ecken der Hosentaschen mit Nieten sowie die Kanten mit orangenen Nähten verstärkt und verziert. Strauss und Davis wurden gemeinsam am 20. Mai 1873 Patentinhaber für die neue Hose.

Ursprünglich wurden Jeans nur von Männern getragen und mit Knöpfen geschlossen. Erst ca. 1920 wurde der Begriff „Blue Jeans“ geprägt und erst 1953 wurde von der Marke Mustang die erste Jeans für Frauen, als „Girl’s Campinghose“ hergestellt.

In den 1960er Jahren entwickelte sich die von amerikanischen Soldaten in Deutschland eingeführte „Nietenhose“ zum Symbol des Protests der Jugend. Sie war verpönt und ungern gesehen, wenn nicht gar verboten. Damit lieferte sie die perfekte Provokation gegen Autorität, Tradition und Spießertum.

Die Hollywood-Idole jener Zeit, wie z.B. James Dean oder Marlon Brando und später natürlich die Hippies, die sie mit Blumenmustern und Flicken verzierten, sorgten mit ihren Outfits für den unaufhaltsamen Siegeszug der Blue Jeans.

Heute ist sie Kult, selbstverständliche Alltagskleidung und geschätzter Modeartikel, der in keinem Fashion-Portfolio, auch hochwertigster Labels, fehlen darf.

Wie sehr hängst Du an Deiner Jeans?

So kann Sie wieder zum Leben erwachen …